Die CDU betont christliche Werte nicht genug, findet die Hälfte aller Deutschen

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CDU-Logo (Foto: Markus Schwarze | CDU)

Ein Viertel der Unionsabgeordneten hatte 2017 für die Einführung der homosexuellen „Ehe“ gestimmt, darunter die jetzige EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Würzburg / Erfurt (kathecho.de) – Fast die Hälfte aller Deutschen – 45,5 Prozent – ist einer neuen Umfrage zufolge der Meinung, die CDU werde ihrem Anspruch, eine christliche Partei zu sein, nicht mehr gerecht. Das Kürzel CDU steht für „Christlich Demokratische Union“. Wie die katholische Wochenzeitung „Die Tagespost“ in Zusammenarbeit mit dem Erfurter Meinungsforschungsinstitut INSA-Consulere herausfand, sind 20,5 Prozent der Ansicht, die CDU vertrete weiterhin ausreichend christliche Werte.

„Der Umfrage zufolge vermissen 42 Prozent der Katholiken das Christliche innerhalb der CDU, während 28 Prozent mit dem gegenwärtigen Kurs unter christlichen Gesichtspunkten zufrieden sind“, schrieb die Tagespost. „Unter Protestanten sind 44,5 Prozent der Meinung, die CDU werde dem ‚C‘ nicht mehr gerecht; 27 Prozent behaupten das Gegenteil. Am unzufriedensten unter konfessionellen Teilnehmern der Umfrage scheinen Freikirchler zu sein: Von ihnen sehen 56 Prozent die CDU nicht mehr als christliche Partei. Nur 17 Prozent sind gegenteiliger Ansicht.“

AfD-Wähler beklagten mit 71 Prozent am deutlichsten, das Christliche in der CDU zu vermissen. Die Linke ist zu 67 Prozent dieser Meinung, und auch bei den Grünen und der SPD halten mehr als 60 Prozent christliche Werte innerhalb der CDU für unterrepräsentiert. „Union-Wähler selbst sind zu 24 Prozent der Meinung, ihrer Partei fehle das Christliche“, während es bei FDP-Wählern immerhin noch 42 Prozent sind.

Die CDU stand immer wieder in der Kritik, grundlegende christliche Werte zu vernachlässigen. So votierten im Juni 2017, kurz vor der parlamentarischen Sommerpause, 75 Unionsabgeordnete für die Einführung der homosexuellen „Ehe“ – rund ein Viertel der Bundestagsfraktion. Zwar stimmte Bundeskanzlerin Angela Merkel von der CDU dagegen, hatte aber, wie die Süddeutsche Zeitung wenige Tage vor der Abstimmung im Parlament berichtete, davon gesprochen, „sie wünsche sich eine Diskussion, die ‚eher in Richtung einer Gewissenentscheidung geht‘. Bei einer Abstimmung im Bundestag ohne Fraktionszwang gilt eine Mehrheit für die Ehe für alle als sicher.“ Die damalige CDU-Abgeordnete und jetzige Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hatte für die Einführung der sogenannten Homo-„Ehe“ gestimmt.


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